Aktuelles

Update zur Durchführung von DRC-Veranstaltungen
im Rahmen der Corona-Krise – Stand 02.12.2020

Absage aller Veranstaltungen vom 01. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Aufgrund der unveränderten Infektionslage im Rahmen der Corona-Pandemie und den durch Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz zur Ausführung des Infektionsschutzgesetzes vom November 2020 verschärften Regelungen zu Kontaktbeschränkungen müssen wir Ihnen heute zu unserem großen Bedauern mitteilen, dass auch im Zeitraum vom 01.12.2020 bis 10.01.2021 keinerlei DRC-Veranstaltungen stattfinden können.
Der Beschluss des DRC-Vorstandes für den Monat November 2020, nach dem alle ausgeschriebenen Prüfungen, Ausbildungskurse und Trainingsveranstaltungen, sowie ggf. geplante gesellige Aktivitäten, wie Weihnachtsfeiern, Stammtische, Spaziergänge usw. abgesagt werden müssen, gilt demnach auch für den Zeitraum vom 01.12.2020 bis 10.01.2021 in vollem Umfang weiter.

Da zurzeit noch nicht absehbar ist, wie sich das Infektionsgeschehen und die Beschlusslage der Regierung im Januar 2021 entwickeln werden, wurden in der gestrigen Telefonkonferenz des DRC-Vorstandes für den Zeitraum ab dem 11.01.2021 noch keine Regelungen zu DRC Veranstaltungen getroffen. Der DRC-Vorstand wird dazu vor den ersten für Januar ausgeschriebenen Veranstaltungen entsprechend beraten und einen separaten Beschluss herbeiführen.

Da schon jetzt davon auszugehen ist, dass sich die Lage voraussichtlich bis zum Frühjahr 2021 nicht so weit entschärfen wird, dass größere Veranstaltungen wieder durchgeführt werden können, hat der DRC-Vorstand in seiner Sitzung vom 01.12.2020 weiterhin beschlossen, die für den 27./28.02.2021 geplanten Züchterversammlungen in den Monat Juni 2021 zu verschieben. Entsprechende Vorankündigungen werden in der Clubzeitschrift 1/2021 veröffentlicht.

In der Hoffnung darauf, dass das Jahr 2021 mehr Planungssicherheit bieten wird und die gewohnten DRC-Aktivitäten ab dem Sommer des nächsten Jahres wieder durchgeführt werden können, wünsche ich allen DRC-Mitgliedern und allen ehrenamtlich tätigen Ressortinhabern, Landes- und Bezirksgruppenvorständen, Richtern, Zuchtwarten, Sonderleitern, Helfern und allen Hundeführern eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein geruhsames Weihnachtsfest, einen glücklichen Jahreswechsel und für das kommende Jahr viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Kommen Sie gut durch diese dunkle Jahreszeit, bleiben Sie gesund und zuversichtlich, damit wir alle im kommenden, hoffentlich etwas weniger turbulenten Jahr, gemeinsam das Vereinsleben wieder etwas unbeschwerter genießen können.

Ihre Nicole von Spee
für den DRC-Vorstand

Tollingseminar am 05.09.2020

Am Samstag, den 05.09.2020 konnte zur Freude aller Teilnehmer das Tollingseminar unter der Leitung von Frank und Kirsten Petzold stattfinden.
Die Anreise war auf den letzten Metern spannend, da das Trainingsgelände recht abgelegen ist. Umso erleichtert war jeder, die DRC-Wegweiser zu sehen. Danke Frank!

In diesem Jahr begann das Tollingseminar nach einer herzlichen Begrüßung mit den Belehrungen über die Corona-Hygieneschutzmaßnahmen. Die Seminarleitung erläuterte zunächst ausführlich das Hygienekonzept des DRC, das jeder Teilnehmer im Vorfeld zugeschickt bekam.
Danach ging es an diesem wunderschönen Spätsommertag natürlich nur noch ums Tolling.
Sechs Gespanne mit den unterschiedlichsten Vorerfahrungen und Tollern waren aus allen Richtungen angereist, um von Frank und Kirsten Petzold auf einem traumhaften Trainingsgelände wertvolle Tipps zu bekommen.

Bevor wir mit den Übungen begannen, stellte Frank die Prüfungsordnungen vor. Die einzelnen Prüfungsfächer wurden ausführlich erklärt und im Anschluss in einzelnen Sequenzen geübt. Zunächst begannen wir mit dem Anschleichen auf einer Wiese, die noch nicht in Wassernähe lag. Nachdem alle Hunde diese Aufgabe erfüllt hatten, folgte ebenfalls auf der Wiese das Tolling hinter einer Blende, das nach jedem Gespann mit allen Teilnehmern analysiert wurde. Unterschiedliche Spielgegenstände wurden ausprobiert, ausgetauscht, getestet und untereinander gute Ratschläge gegeben, die sofort umgesetzt werden konnten.
Es war vor der Mittagspause noch Zeit, um das Anschleichen in einem kleinen Waldstück zu üben. Die Strecke war sehr naturbelassen, es galt, Baumstämme zu überwinden, durch das Dickicht zu schleichen und hier und dort den Hund neben sich absitzen zu lassen. Wir haben uns alle sehr bemüht, möglichst jagdnah zu schleichen. Natürliche Hindernisse wurden genutzt und Frank folgte aufmerksam jedem Gespann.

Nach der Mittagspause kam der 2. Teil mit den Übungen auf dem Trainingsgelände am Wasser. Zunächst ging jeweils ein Gespann zur Blende am Wasser und übte das Tolling. Frank ließ uns verschiedene Würfe ausprobieren, mal länger, mal kürzer, entsprechend des Geländes. Die Verleitenten auf dem Wasser wurden von allen Hunden brav ignoriert. Jeder Hundeführer durfte entscheiden, ob er seinen Hund zum Apport des Entendummys in das Wasser schickte.
Zum Abschluss wurden alle vier Aufgaben zusammengesetzt. Der Hundeführer schlich durch ein kleines Waldstück bis zur Blende, legte seinen Hund ab und wartete auf Franks Anweisungen. Nach dem Tolling setzte der Hundeführer den Hund neben der Blende ab und nach dem Schuss wurde der Hund zum Apport geschickt.
Für jedes Gespann hatte der Seminarleiter immer genügend Zeit und wichtige Hinweise. In dem Wartebereich auf der Wiese tauschten sich die Teilnehmer mit der Sonderleitung aus, wenn ein Gespann unterwegs war.
Es war für alle ein sehr schöner Trainingstag.

Dass auf dem Gruppenfoto nur glückliche Toller und natürlich Frank Petzold als Seminarleiter zu sehen sind, liegt an der sehr konsequenten Einhaltung der Hygienebestimmungen. Wir waren alle froh, dass das Seminar in dieser Form durchgeführt werden konnte. Herzlichen Dank an die hervorragende Vorbereitung, Organisation und Durchführung an Kirsten und Frank Petzold!

Nicole Günther

Dummy APD/R am 18.07.2020 der BZG Lüneburg

Eine Dummyprüfung mal ganz anders. Am 18.07.2020 bei relativ angenehmen Temperaturen durfte ich meine Papiere mit Mundschutz abgeben, es standen für jeden frische Dummys zur Verfügung, und statt Gummibärchen gab es Gummihandschuhe und Desinfektionsmittel.

Bedingt durch die Corona Auflagen waren wir Teilnehmer in drei 5er Gruppen eingeteilt. Zuschauer waren nicht erlaubt was bei einer brillanten Leistung natürlich sehr schade ist, aber bei einer individuellen Auslegung der Arbeit ja ganz schön ist, wenn es keiner sieht.
Die Gruppen durften versetzt anreisen, was natürlich für alle die Prüfung kürzer gestaltete, da dadurch kaum Wartezeiten entstanden. Eine Einteilung die man vielleicht auch über Corona hinaus beibehalten sollte.
Wie wurden herzlichst empfangen von unserem Sonderleiter Malte Benin, unserer Richterin Annette Präkelt und Dirk Radtke der als Werfer und Helfer anwesend war, alle machten einen super Job. Herzlichen Dank für die Mühe die freundliche Aufnahme und die Möglichkeit die Prüfung ab zu halten.

Das in Hamwarde zur Verfügung gestellte Areal war vielseitig und anspruchsvoll und bot Frau Präkelt viele Möglichkeiten für die Überprüfung des Leistungsstandes der Teams. Die Aufgaben wurden von Frau Präkelt im Vorwege gut erklärt und sie ging auch auf die Nervosität der Gespanne ein.
Innerhalb der Gruppe war ein sehr nettes Beieinander und alle zitterten mit allen mit. Es war eine ganz gemischtes Hundefeld in meiner 5 Gruppe , 2 Toller, 1 Labbi, 1 Flat und mein Goldenmädchen. Wir starteten mit der Suche, die in einem schönen Waldstück ausgelegt war. Danach wurde die Markierung abgearbeitet, da die Wiese viel zu hoch im Grass stand wurde die Markierung auf einem mit Gras bewachsenem Waldweg geworfen. Danach kamen Appell und Memory auch im Wald und dann die Wassermarkierung. All meinen Befürchtungen zum Trotz arbeitet Quitte ruhig, konzentriert und ambitioniert. Auch die Ängste und Sorgen meiner Mitstarter traten nicht ein, so dass alle glückliche Gesichter machten.
Wir kamen alle gut durch und die Freude war natürlich sehr groß. Die Hunde bestanden mit guten bis vorzüglichen Ergebnissen. Von den anderen 8 Hunden (7 Labbis und 1 Flat) die noch starten durften, konnten 4 Hunde leider nicht bestehen, ihre quirligen Ambitionen konnten in der Prüfungsordnung so nicht abgedeckt werden und die Genialität litt unter der Schnelligkeit, sodass das Markieren mehr zur Suche wurde. Annette Präkelt hatte leider auch kein Verständnis für die Kreativität beim Tauschen der Dummys. Mit 79 Punkten und der Gesamtnote vorzüglich auf der Urkunde schob man mir kurz und bestimmt die Aufgabe zu diesen kleinen Erfahrungsbericht zu verfassen. Als schöne kleine Erinnerung an diesen schönen Prüfungstag bekamen die Teilnehmer ein Schlüsselanhängerdummy mit den Prüfungsdaten geschenkt, Was für eine nette liebevolle Idee!

Charlotte Kiepker mit Quitte