Aktuelles

Update zur Durchführung von DRC-Veranstaltungen
im Rahmen der Corona-Krise – Stand 05.03.2021

Ergänzend zu unserer Mitteilung zur Durchführung von DRC-Veranstaltungen vom 02.02.2021 informieren wir Sie heute, wie angekündigt, über die aktuellen Beschlüsse des DRC-Vorstandes vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 03.03.2021.

Die grundlegenden Entscheidungen und die geplanten Öffnungsschritte können der hier eingefügten Grafik entnommen werden.

Zum Zeitpunkt heute, dem 05.03.2021, ist noch nicht klar, in welcher Art und Weise die einzelnen Bundesländer die getroffenen Regelungen umsetzen werden.

Hierbei ist insbesondere noch nicht im Einzelnen bekannt, ob die Bundesländer in ihren ab 08.03.2021 geltenden Corona-Schutzverordnungen die Öffnungsschritte von den Inzidenzzahlen des jeweiligen Bundeslandes oder der innerhalb dieses Bundeslandes liegenden Landkreise und Städte abhängig machen werden.

Nach den bisher bekannten Pressemitteilungen der Bundesländer dürfte sich der überwiegende Teil der Bundesländer an der landesweiten Inzidenzzahlen orientieren. Nach heutigem Stand liegen lediglich in den Bundesländern Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz die Inzidenzwerte nach landesweitem Maßstab unter 50.

Für den DRC e.V. bedeutet dies, dass auch ab 08.03.2021 bis jedenfalls 22.03.2021 voraussichtlich Prüfungen, sowie ggf. geplante gesellige Aktivitäten, wie Stammtische, Spaziergänge usw. abgesagt werden müssen. Ausnahmen könnten lediglich in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein gelten, da dort zurzeit zumindest die landesweiten Inzidenzzahlen unter einem Wert von 50 liegen.

Aufgrund der Zuständigkeit der Landesregierungen für die Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 03.03.21 und der bestehenden Unsicherheiten, wie die Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer im Einzelnen ausgestaltet werden, können die Bedingungen für die Durchführung von Vereinsaktivitäten regional unterschiedlich sein.

Der DRC-Vorstand hat deshalb entschieden, dass Veranstaltungen mit geringer Teilnehmerzahl unter Einhaltung des DRC-Hygienekonzeptes und der vom DRC-Vorstand beschlossenen Corona-Regelungen zur Durchführung der jeweiligen Prüfung möglich sind, sofern dies nach den regionalen Regelungen der Bundesländer zulässig ist.

Entsprechende Prüfungen können nach Genehmigung der örtlich zuständigen Gesundheitsämter und Behörden stattfinden. Zur Durchführung der jeweiligen Veranstaltung muss die entsprechende Genehmigung durch den/die Sonderleiter*in eingeholt werden. Die Veranstaltungen können dann nach Rücksprache und Genehmigung durch dem/der zuständigen Landesgruppenvorsitzenden und dem/der zuständigen Obmann/Obfrau durchgeführt werden.

Die Durchführung von Ausbildungskursen und Trainingsveranstaltungen ist ebenfalls nur unter Einhaltung der gelten Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer möglich.

Über Einzeltrainings hinausgehende Trainings- und Ausbildungsveranstaltungen können dem entsprechend auch nur nach Genehmigung der örtlich zuständigen Gesundheitsämter und Behörden und in Absprache mit dem/der zuständigen Landesgruppenvorsitzenden durchgeführt werden.

Erläuterungen zum Hygienekonzept und die dazu notwendigen Formulare und Merkblätter sind in unserer Mitteilung vom 29.05.2020 unter der Rubrik „Vorstandsmitteilungen“ und im Download-Bereich unter dem Link https://drc-newsroom.de/download/ im News-Room auf der DRC-Homepage veröffentlicht.

Informationen zu den im Rahmen der Corona-Regelungen geänderten Durchführungsbestimmungen zu den einzelnen Prüfungen finden sie ebenfalls im News-Room in den unter den in der Rubrik „Vorstandsmitteilungen“ veröffentlichten Mitteilungen vom 02.07.2020, 11.07.2020 und 21.10.2020.

Ihre Nicole von Spee

für den DRC-Vorstand

Tollingseminar am 05.09.2020

Am Samstag, den 05.09.2020 konnte zur Freude aller Teilnehmer das Tollingseminar unter der Leitung von Frank und Kirsten Petzold stattfinden.
Die Anreise war auf den letzten Metern spannend, da das Trainingsgelände recht abgelegen ist. Umso erleichtert war jeder, die DRC-Wegweiser zu sehen. Danke Frank!

In diesem Jahr begann das Tollingseminar nach einer herzlichen Begrüßung mit den Belehrungen über die Corona-Hygieneschutzmaßnahmen. Die Seminarleitung erläuterte zunächst ausführlich das Hygienekonzept des DRC, das jeder Teilnehmer im Vorfeld zugeschickt bekam.
Danach ging es an diesem wunderschönen Spätsommertag natürlich nur noch ums Tolling.
Sechs Gespanne mit den unterschiedlichsten Vorerfahrungen und Tollern waren aus allen Richtungen angereist, um von Frank und Kirsten Petzold auf einem traumhaften Trainingsgelände wertvolle Tipps zu bekommen.

Bevor wir mit den Übungen begannen, stellte Frank die Prüfungsordnungen vor. Die einzelnen Prüfungsfächer wurden ausführlich erklärt und im Anschluss in einzelnen Sequenzen geübt. Zunächst begannen wir mit dem Anschleichen auf einer Wiese, die noch nicht in Wassernähe lag. Nachdem alle Hunde diese Aufgabe erfüllt hatten, folgte ebenfalls auf der Wiese das Tolling hinter einer Blende, das nach jedem Gespann mit allen Teilnehmern analysiert wurde. Unterschiedliche Spielgegenstände wurden ausprobiert, ausgetauscht, getestet und untereinander gute Ratschläge gegeben, die sofort umgesetzt werden konnten.
Es war vor der Mittagspause noch Zeit, um das Anschleichen in einem kleinen Waldstück zu üben. Die Strecke war sehr naturbelassen, es galt, Baumstämme zu überwinden, durch das Dickicht zu schleichen und hier und dort den Hund neben sich absitzen zu lassen. Wir haben uns alle sehr bemüht, möglichst jagdnah zu schleichen. Natürliche Hindernisse wurden genutzt und Frank folgte aufmerksam jedem Gespann.

Nach der Mittagspause kam der 2. Teil mit den Übungen auf dem Trainingsgelände am Wasser. Zunächst ging jeweils ein Gespann zur Blende am Wasser und übte das Tolling. Frank ließ uns verschiedene Würfe ausprobieren, mal länger, mal kürzer, entsprechend des Geländes. Die Verleitenten auf dem Wasser wurden von allen Hunden brav ignoriert. Jeder Hundeführer durfte entscheiden, ob er seinen Hund zum Apport des Entendummys in das Wasser schickte.
Zum Abschluss wurden alle vier Aufgaben zusammengesetzt. Der Hundeführer schlich durch ein kleines Waldstück bis zur Blende, legte seinen Hund ab und wartete auf Franks Anweisungen. Nach dem Tolling setzte der Hundeführer den Hund neben der Blende ab und nach dem Schuss wurde der Hund zum Apport geschickt.
Für jedes Gespann hatte der Seminarleiter immer genügend Zeit und wichtige Hinweise. In dem Wartebereich auf der Wiese tauschten sich die Teilnehmer mit der Sonderleitung aus, wenn ein Gespann unterwegs war.
Es war für alle ein sehr schöner Trainingstag.

Dass auf dem Gruppenfoto nur glückliche Toller und natürlich Frank Petzold als Seminarleiter zu sehen sind, liegt an der sehr konsequenten Einhaltung der Hygienebestimmungen. Wir waren alle froh, dass das Seminar in dieser Form durchgeführt werden konnte. Herzlichen Dank an die hervorragende Vorbereitung, Organisation und Durchführung an Kirsten und Frank Petzold!

Nicole Günther

Dummy APD/R am 18.07.2020 der BZG Lüneburg

Eine Dummyprüfung mal ganz anders. Am 18.07.2020 bei relativ angenehmen Temperaturen durfte ich meine Papiere mit Mundschutz abgeben, es standen für jeden frische Dummys zur Verfügung, und statt Gummibärchen gab es Gummihandschuhe und Desinfektionsmittel.

Bedingt durch die Corona Auflagen waren wir Teilnehmer in drei 5er Gruppen eingeteilt. Zuschauer waren nicht erlaubt was bei einer brillanten Leistung natürlich sehr schade ist, aber bei einer individuellen Auslegung der Arbeit ja ganz schön ist, wenn es keiner sieht.
Die Gruppen durften versetzt anreisen, was natürlich für alle die Prüfung kürzer gestaltete, da dadurch kaum Wartezeiten entstanden. Eine Einteilung die man vielleicht auch über Corona hinaus beibehalten sollte.
Wie wurden herzlichst empfangen von unserem Sonderleiter Malte Benin, unserer Richterin Annette Präkelt und Dirk Radtke der als Werfer und Helfer anwesend war, alle machten einen super Job. Herzlichen Dank für die Mühe die freundliche Aufnahme und die Möglichkeit die Prüfung ab zu halten.

Das in Hamwarde zur Verfügung gestellte Areal war vielseitig und anspruchsvoll und bot Frau Präkelt viele Möglichkeiten für die Überprüfung des Leistungsstandes der Teams. Die Aufgaben wurden von Frau Präkelt im Vorwege gut erklärt und sie ging auch auf die Nervosität der Gespanne ein.
Innerhalb der Gruppe war ein sehr nettes Beieinander und alle zitterten mit allen mit. Es war eine ganz gemischtes Hundefeld in meiner 5 Gruppe , 2 Toller, 1 Labbi, 1 Flat und mein Goldenmädchen. Wir starteten mit der Suche, die in einem schönen Waldstück ausgelegt war. Danach wurde die Markierung abgearbeitet, da die Wiese viel zu hoch im Grass stand wurde die Markierung auf einem mit Gras bewachsenem Waldweg geworfen. Danach kamen Appell und Memory auch im Wald und dann die Wassermarkierung. All meinen Befürchtungen zum Trotz arbeitet Quitte ruhig, konzentriert und ambitioniert. Auch die Ängste und Sorgen meiner Mitstarter traten nicht ein, so dass alle glückliche Gesichter machten.
Wir kamen alle gut durch und die Freude war natürlich sehr groß. Die Hunde bestanden mit guten bis vorzüglichen Ergebnissen. Von den anderen 8 Hunden (7 Labbis und 1 Flat) die noch starten durften, konnten 4 Hunde leider nicht bestehen, ihre quirligen Ambitionen konnten in der Prüfungsordnung so nicht abgedeckt werden und die Genialität litt unter der Schnelligkeit, sodass das Markieren mehr zur Suche wurde. Annette Präkelt hatte leider auch kein Verständnis für die Kreativität beim Tauschen der Dummys. Mit 79 Punkten und der Gesamtnote vorzüglich auf der Urkunde schob man mir kurz und bestimmt die Aufgabe zu diesen kleinen Erfahrungsbericht zu verfassen. Als schöne kleine Erinnerung an diesen schönen Prüfungstag bekamen die Teilnehmer ein Schlüsselanhängerdummy mit den Prüfungsdaten geschenkt, Was für eine nette liebevolle Idee!

Charlotte Kiepker mit Quitte